Die 5 schönsten Highlights von Fuerteventura


Endlose Strände, türkisfarbene Lagunen, atemberaubende Vulkane - Fuerteventura ist ein grossartiger Urlaubsort für die ganze Familie. Mit seinem mystischen Mondpanorama ist Fuerteventura einzigartig und bietet traumhafte kleine Geheimtipps. Von einem unheimlichen Vulkankrater oder einer versteckten kleinen Wasseroase, über traumhafte einsame Strände bis hin zu lokalen ökologischen Landwirtschaften ist alles dabei. Highlights die darauf warten entdeckt zu werden! Wir möchten Euch unsere 5 schönsten Highlights auf Fuerteventura vorstellen, die wir in unserem letzten Urlaub gefunden haben.

Platz 5: Wanderungen durch die Vulkanlandschaft von Fuerteventura

Die Vulkanlandschaft auf Fuerteventura lädt förmlich zu einer Wanderung ein. Die endlosen goldene Sanddünen, die riesigen Felsen, der traumhafte Ausblick von den Vulkanen über die Insel und das Meer ist ein Genuss.

Durch die früheren aktiven Vulkane, könnt Ihr zum Beispiel beim Vulkan La Gavria die durch die gewaltigen Lavaströme geformte Landschaft begutachten. Der goldene Sand verändert sich in der Nähe des Vulkans langsam zu schwarzen Steinen und Geröll. Das Panorama und die Wahrnehmung ändern sich. Aufgrund der fruchtbaren Erde wurden früher an und z.T. in den Vulkanen aktive landwirtschaftliche Anbauflächen betrieben.

Wer eine kleine geführte Wanderung sucht, wird hier fündig. Bei der Tour „Tolle Vulkanlandschaften und seltener Wein“ wandert Kristina mit Euch entlang des Vulkans La Gavria und zum krönenden Abschluss besucht ihr eine lokale Finca zur Weinverprobung.

Platz 4: Eine Wanderung zur Wasseroase im Herzen von Fuerteventura

Sonne, Vulkane und überall Sanddünen. Sand und noch mehr Sand, Fuerteventura scheint auf den ersten Blick eine Art Wüste zu sein. Und doch gibt es Mitten auf der Insel eine kleine Wasseroase.

Die kleine Wasseroase beim „Peñitas Dam“ ist von zwei Seiten erreichbar. Wir empfehlen den etwas anstrengenderen Aufstieg zur Wasseroase. Mit dem Auto fährt Ihr Richtung Mezquez, nach Mezquez nehmt ihr die Abfahrt auf die FV-627 und folgt der „Camino Pajara“ bis zum Ende. Von dort seht ihr den Beginn eines Canyon und parkt entsprechend in der Nähe.

Die Wasseroase und der Canyon sind ein kleines Naturreservat bzw. Naturschutzgebiet. Überall wachsen kleine Kakteen und wilde heimische Pflanzen. Die ein oder andere wildlebende Ziege wird Euch während eurer Wanderung begleiten. Der kleine Wanderweg ist nicht perfekt ausgeschildert, aber mit geübten Auge seht ihr stets den Weg und steigt so langsam den Canyon hinauf. Weit oben könnt Ihr die kleine Kirche „Ermita de Nuestra Senora de la Pena“ erkennen. Der Wanderweg geht direkt an dem kleinen Highlight vorbei. Ihr braucht nicht Querfeldein zu laufen oder zu klettern.

Von der kleinen Kirche habt ihr einen tollen Ausblick über den Canyon bis hin zum Meer. Anschliessend geht‘s noch ein paar Meter weiter und Ihr erreicht die kleine Wasseroase. Der Kontrast zwischen dem sandigen, felsigen Panorama und der kleinen Wasseroase mit den vielen grünen Pflanzen ist fantastisch. Der Aufstieg dauert etwa 1 Stunde, sprich nehmt etwas Wasser mit. Nördlich ist auch die Steinformation „Arco De Las Peñitas“ für die die noch höher hinaus wollen.

Platz 3: Besuch von lokalen Farmern für einen nachhaltigen Tourismus

Frische kanarische Tomaten, wilde essbare Kakteen, Oliven, Zitronen, Ziegenkäse und viele weitere Bioprodukte. Trotz der Vulkanlandschaft und den endlosen Sanddünen gibt es kleine Bauernbetriebe, die eine nachhaltige ökologische Landwirtschaft betreiben. Die Fincas, so unscheinbar in der Landschaft versteckt, haben uns mir Ihrer grossen Vielfalt an ökologischen Lebensmitteln unglaublich beeindruckt.

Die lokalen Landwirte die wir getroffen haben, waren alle mit voller Hingabe, Überzeugung und Freundlichkeit dabei. Jeder Landwirt hatte über Jahre hinweg seine Finca und seine kleinen und feinen Agrarflächen mit viel Liebe aufgebaut. Jede Lebensgeschichte, jede Finca, jede Agrarfläche ist einzigartig und besonders. Es sind kleine und tolle Lebenswerke von den Bauern.

Einer unserer Lieblingsfarmer hatte bei seiner Finca eine Vielzahl von verschiedenen Kakteen unter anderem den Kaktus Tuno Indio angebaut. Gleich zu Beginn des Besuchs, zeigte er uns, wie er mit viel Handarbeit die Früchte von den Kakteen erntet. Die Früchte verarbeitet er dann zu Getränken und Konfitüren. Einmal im Monat fährt er dann mit den Früchten seiner Arbeit auf die heimischen Märkte.

Mitten im Nirgendwo fanden wir die nächste Finca vom Francisco. Auf einmal standen überall kleine Oliven und Zitronenbäume. Plötzlich durften wir den Schatten dieser natürlichen Bäume geniessen, was wir uns auf Fuerteventura kaum vorstellen konnten. Vor Wind und Sonne geschützt durch die kleinen Bäume, hatte Francisco eine Vielzahl von Obst- und Gemüsesorten angepflanzt.

Einer der bekannteren ökologischen Produkte von Fuerteventura ist der Ziegenkäse. Die wilden und widerstandsfähigen Ziegen können die reichen Sonnentage auf Fuerteventura hervorragend ertragen.

Ein Besuch der lokalen Fincas ist definitiv zu empfehlen. Die Landwirtschaftswelt ist eine schöne Abwechslung vom tollen Strand- und Poolaufenthalt auf Fuerteventura.

Hier findet Ihr eine mögliche Finca-Tour mit Kristina: „Tapas Erlebnis mit Besuch traditioneller Landwirte“

Platz 2: Die geheimen Strände von Fuerteventura

Endlose Strände! Fuerteventura mit seinem 98 Kilometer Länge und 28 Kilometer Breite lädt einem täglich zum Strandtag ein. Wir sind auf die Suche gegangen und haben traumhafte und einsame Strände auf Fuerteventura entdeckt.

Der Klassiker ist bei Cofete im Süden von Fuerteventura. Wenn Ihr Richtung Morro Jable und weiter Richtung Süden fährt, könnt Ihr irgendwann über den Bergkamp nach Cofete fahren. Die Aussicht von der Bergspitze runter auf den wilden Südwesten von Fuerteventura ist traumhaft und eine Fahrt allein ist schon Wert. Im „Tal“ angekommen, liegen Euch kleine tolle Strände zu Füssen!

Nicht leicht zu erreichen aber traumhaft sind die Strände, Klippen und Aussichten im Westen zwischen Puertito de los Molinos, Tindaya und El Cotilo. Der „Playa Janubio“, bei den „Ruinen“ von „Gambuesa de Jarugo“ ist von Tindaya relativ gut zu erreichen und ist ein wunderbarer Strand. Wer die Stille und das Meeresrauschen sucht, wandert Richtung Norden oder Süden.

Platz 1: Eine Segeltour um Fuerteventura

Fuerteventura ist bekannt für seinen stetigen und starken Wind. Die perfekte Voraussetzung für eine wunderbare Segeltour! Vom Hafen in Morro Jable starten tägliche wunderbare Bootstouren auf die Weiten der Meere bzw. entlang der Küsten von Fuerteventura. Die Auswahl ist gross – vom Piratenschiff, riesigen Katamaranen bis hin zu echten Segel-Rennyachten ist für jeden etwas dabei.

Wir hatten uns für die Segel-Rennyacht „Maxi“ entschieden. Eine echte Perle unter den Segelschiffen. Schon während der Ausfahrt aus dem Hafen, durften einige von uns mitanpacken. Die Segel wurden aufgezogen, es wurde gekurbelt und am Steuer unterstützt. Überall flogen die Seile umher, das Segel spannte sich und wir segelten der Küste entlang Richtung Norden, ein echtes Abenteuer!

Die Turns waren jeweils atemberaubend. Beim kreuzen des Windes, kamen wir in Schwitzen. Mit unseren eigenen Händen kurbelten wir unermüdlich und zogen die Seile. Die Segel wurden immer neu ausgerichtet, das Schiff kippte von einer auf die andere Seite, wir sprangen jeweils auf die andere Bootsseite zum Gewichtsausgleich. Das Wasser zischte an der Reling entlang. Die Crew hatte alles im Griff und hat uns angeleitet, sodass wir perfekt unterstützen konnten.

Wir sind gegen den Wind bis nach Costa Calma gesegelt, was viele Manöver beinhaltete. Dort drehten wir und segelten mit dem Wind gemütlich wieder zurück. Zwischendurch konnten einzelne ein luftiges Abenteuer auf dem Bootsmannstuhl geniessen, andere nahmen ein kurzes Bad und genossen die Sonne. Die Gespräche in der kleinen Gruppe und mit der Crew waren fantastisch.

Eine aktive Bootstour, ein echter Segeltrip, in und mit der Natur, auf dem Meer mit den Winden. Hier der Link zu Maxi-Sailing.

Tipp für die Kiter

Tipp für die Kite-Freunde unter uns: Wer die besten Kite-Spot auf Fuerteventura sucht, hier unsere Empfehlung:

Die besten Kite Spots auf Fuerteventura

Finde die besten Kite Spots auf Fuerteventura. Endlose Strände, türkisfarbene Lagunen und stetiger Wind – Fuerteventura ist ein besonderer Ort für Kite Erlebnisse. Das Inselparadies vor Afrika bietet eine Vielzahl verschiedener Kite Spots, ob Lagunen, Strände oder einfach mitten auf dem Meer, die Kite Community hat Ihren Spielplatz gefunden.